Für mich ist Zozen heute ein Spitzname, den ich Anfang der 1990er Jahre erhalten habe.
Er enthält einen Teil meines Vornamens, Zoltán, und zugleich etwas von dem Geist des Freundes, der ihn mir gab und Zen praktizierte.
Warum ist der Name Zozen nicht Vergangenheit geworden?
Er wäre beinahe in Vergessenheit geraten, denn ich selbst praktiziere kein Zen. Doch die Bedeutung, sich auf den gegenwärtigen Moment zu konzentrieren, hat den Namen lebendig gehalten.
Für mich bedeutet Zen vor allem die Kunst der Präsenz – das Bemühen, unsere Aufmerksamkeit auf das zu richten, was jetzt geschieht, anstatt in Erinnerungen oder Fantasien zu leben.
Natürlich gelingt das nicht immer, doch dieses Bestreben begleitet mich bis heute.
Zozen – Zoltán Solymosi